Pressemitteilung

 

BISS zollt Bader Respekt

Mit Bedauern und Respekt zugleich hat die BISS den Rücktritt Heinz Dieter Baders aus dem Gemeinderat und dessen Niederlegung sämtlicher politischer Ämter zur Kenntnis genommen, verliert die Gemeinde mit ihm doch ein über viele Jahre hinweg engagiertes Ratsmitglied.

 

Der Rücktritt Baders ist auch als Schlussstrich unter eine teilweise heuchlerische Diskussion um die Person des FWG-Vorsitzenden zu verstehen. Mit seinem Rücktritt macht er nunmehr den Weg dafür frei, dass wieder eine sachliche Auseinandersetzung mit den politischen Positionen der FWG in den Mittelpunkt der Diskussionen rückt und nicht die stellvertretend geführte Auseinandersetzung um seine Person.

 

Seine Entscheidung ist von den politischen Gegnern genauso zu respektieren, wie die Sicht des Richters am Verwaltungsgericht, der Bader bei Ratsentscheidungen über ein Hotel auf der Halbinsel Scharrau als befangen betrachtet, weil seine Frau in Bobenheim-Roxheim ein Hotel betreibt.

 

Nach Rücktritt Baders bietet sich der FWG nun wieder die Chance, die im letzten Kommunalwahlkampf vertretenen Positionen zur Zukunft des Silbersees und zur Hotelfrage im Gemeinderat durchzusetzen. Dies ist insoweit positiv, weil die FWG u. a. durch diese Position bei der Kommunalwahl eine hohe Zustimmung in der Bevölkerung Bobenheim-Roxheims fand, wie das Wahlergebnis eindrucksvoll gezeigt hat. Die Wähler dieser Positionen kann man nicht als befangen erklären!

 

War für die BISS vor kaum einem Monat noch zu befürchten, dass nun durch die Gemeindespitze die Schritte zur Realisierung des Hotels zügig eingeleitet werden, so besteht nun die Chance den Silbersee in seiner Funktion als Naherholungsgebiet und Naturraum ohne ein störendes Hotelprojekt weiter zu entwickeln.

 

Dabei soll nicht vergessen werden, dass das Hotelprojekt für die Firma Willersinn der Anlass war, die Zukunft der seit Jahrzehnten von zwei Wassersportvereinen auf der Halbinsel Scharrau gepachteten Vereinsgelände in Frage zu stellen und damit ihre Existenz am Silbersee zu gefährden. Können die Vereine an ihren bisherigen Standorten bleiben, so ist das allein schon für die Naherholung und die Natur ein großer Gewinn, weil umfängliche Erdbaumaßnahmen zur Gestaltung neuer Flächen oder Konflikte an den knappen für Segler und Badegäste gleichermaßen geeigneten Uferzonen entfallen.

 

08.03.2006

 

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